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Donnerstag, 1. Dezember 2016

Vitaminpräparate und Nahrungsergänzungsmittel

Gerade in der kalten dunklen Jahreszeit, wenn Erkältungskrankheiten und verschiedene Infekte verstärkt auftreten, greifen viele Menschen zu freiverkäuflichen Vitaminpräparaten und Nahrungsergänzungsmitteln um ihr Immunsystem zu stärken. Dabei sollte allerdings jeder beachten, dass es durchaus möglich ist, Vitamine überzudosieren. In erster Linie kommen dabei die festlöslichen Vitamine D3, E, K und A in Betracht. Hier wird der Überschuß, den der Körper nicht gleich benötigt nicht ausgeschieden sondern gespeichert, so dass es zu einer Überdosis an Vitaminen kommen kann. Diese kann durchaus zu gesundheitlichen Störungen - einer Hypervitaminose führen. Die Symptome, die durch einen solchen Vitaminüberschuß entstehen können, reichen von allgemeinen Unwohlsein bis hin zu akuten Vergiftungserscheinungen.

Zudem können in den einzelnen Präparaten Trägerstoffe enthalten sein, die Unverträglichkeiten auslösen können. Auch in Nahrungsergänzungsmitteln finden sich oft eine Vielzahl von verschiedenen Stoffen, die nicht immer gesundheitlich unbedenklich sein müssen.

Grundsätzlich gilt, dass eine Zufuhr von Vitaminen und auch von Mineralstoffen und Spurenelementen nur dann sinnvoll ist, wenn ein tatsächlicher Bedarf besteht. Um diesen Bedarf zu ermitteln, sollten sowohl die Ernährungsweise wie auch die täglichen Anforderungen berücksichtigt werden. Für die Auswahl der für Sie richtigen Präparate und hinsichtlich der Dosierung sollten Sie sich an Ihren Hausarzt oder Ihren Heilpraktiker wenden.

Mittwoch, 26. Oktober 2016

Schimmelpilze - die alltägliche Gefahr

Schimmelpilze und deren Sporen sind überall zu finden. Es gibt kaum einen Ort an den sie nicht gelangen können. Sie befinden sich sowohl in der Natur wie auch in Wohnräumen und in und auf Nahrungsmitteln. Ihr bevorzugtes Ziel sind organische Stoffe und Materialien. Diese werden besiedelt, mit dem feinen Pilzfäden durchdrungen und allmählich zersetzt. Schimmelpilze sind ausgesprochen widerstandsfähig.

Das, was sie für Menschen und Tiere so gefährlich macht, sind nicht nur Allergene, sondern in erster Linie Schimmelpilzgifte, sogenannte Mykotoxine. Dabei handelt es sich um Stoffwechselprodukte, die die Pilze bei der Zersetzung der besiedelten Stoffe absondern und die bereits in kleinen Mengen toxisch wirken. Da Schimmelpilze so allgegenwärtig sind, stellen Sie eine oft unterschätzte gesundheitliche Gefahr im Alltagsleben dar.

Die gesundheitlichen Symptome sind ausgesprochen vielfältig und können leicht mit anderen Erkrankungen verwechselt werden (z.B. mit chronischen Infektionskrankheiten, wie Borreliose).

Anzeichen einer Schimmelpilzvergiftung (Mykotoxikose) können sein:
- Infektanfällligkeit
- Müdigkeit, Erschöpfungszustände
- Atemwegserkrankungen
- Schwindel
- Muskelkrämpfe
- Rückenschmerzen
- Migräne
- Herzrhythmusstörungen
- Hautausschläge
- Vergeßlichkeit
- depressive Verstimmungen
- Angstzustände
- Tinnitus
und vieles mehr

Die bevorzugten Plätze im Wohnbereich sind beispielsweise:
- Tapeten, besonders an Außenwänden
- Erde in Blumentöpfen
- Waschmaschine (Dichtungsgummis)
- Überlauf des Waschbeckens
- Silikonabdichtungen im Bad
- im Geschirrspüler (oft an den Seiten der Tür)

Um die gesundheitlichen Risiken durch Schimmelpilze zu reduzieren, ist es notwendig, befallene Stellen ausfindig zu machen und entsprechend zu reinigen. Leider können besiedelte Materialien oft nur noch entsorgt werden.

Als Heilpraktikerin berate ich Sie gern individuell über Naturheilverfahren, die bei oder nach einer Schimmelpilzbelastung in Frage kommen.