Mittwoch, 26. Oktober 2016

Schimmelpilze - die alltägliche Gefahr

Schimmelpilze und deren Sporen sind überall zu finden. Es gibt kaum einen Ort an den sie nicht gelangen können. Sie befinden sich sowohl in der Natur wie auch in Wohnräumen und in und auf Nahrungsmitteln. Ihr bevorzugtes Ziel sind organische Stoffe und Materialien. Diese werden besiedelt, mit dem feinen Pilzfäden durchdrungen und allmählich zersetzt. Schimmelpilze sind ausgesprochen widerstandsfähig.

Das, was sie für Menschen und Tiere so gefährlich macht, sind nicht nur Allergene, sondern in erster Linie Schimmelpilzgifte, sogenannte Mykotoxine. Dabei handelt es sich um Stoffwechselprodukte, die die Pilze bei der Zersetzung der besiedelten Stoffe absondern und die bereits in kleinen Mengen toxisch wirken. Da Schimmelpilze so allgegenwärtig sind, stellen Sie eine oft unterschätzte gesundheitliche Gefahr im Alltagsleben dar.

Die gesundheitlichen Symptome sind ausgesprochen vielfältig und können leicht mit anderen Erkrankungen verwechselt werden (z.B. mit chronischen Infektionskrankheiten, wie Borreliose).

Anzeichen einer Schimmelpilzvergiftung (Mykotoxikose) können sein:
- Infektanfällligkeit
- Müdigkeit, Erschöpfungszustände
- Atemwegserkrankungen
- Schwindel
- Muskelkrämpfe
- Rückenschmerzen
- Migräne
- Herzrhythmusstörungen
- Hautausschläge
- Vergeßlichkeit
- depressive Verstimmungen
- Angstzustände
- Tinnitus
und vieles mehr

Die bevorzugten Plätze im Wohnbereich sind beispielsweise:
- Tapeten, besonders an Außenwänden
- Erde in Blumentöpfen
- Waschmaschine (Dichtungsgummis)
- Überlauf des Waschbeckens
- Silikonabdichtungen im Bad
- im Geschirrspüler (oft an den Seiten der Tür)

Um die gesundheitlichen Risiken durch Schimmelpilze zu reduzieren, ist es notwendig, befallene Stellen ausfindig zu machen und entsprechend zu reinigen. Leider können besiedelte Materialien oft nur noch entsorgt werden.

Als Heilpraktikerin berate ich Sie gern individuell über Naturheilverfahren, die bei oder nach einer Schimmelpilzbelastung in Frage kommen.